Garden Fence Quilt-Along: Fertigstellen des Quilt-Oberteils!

9 Jan

Und? Hat schon jemand ein paar Blöcke fertig gestellt? Oder vielleicht sogar schon alle? Ich würde mich sehr über Emails oder Kommentare freuen wenn ihr mitmacht! Und/oder über Fotos eurer Werke!

Heute machen wir das Quilt-Top bzw. das Quilt Oberteil fertig. Dafür müsst ihr erstmal eine Anordnung der Blöcke finden, die euch gefällt. Bei mir wurden sie dafür auf dem Wohnzimmerboden ausgebreitet und mein Mann musste einen Nachmittag lang seltsame Verrenkungen machen um sich zur Küche durch zu kämpfen. Ich habe darauf geachtet, die Farben und Muster über den Quilt möglichst gleichmäßig zu verteilen. Das liegt natürlich alles bei euch und wie es euch am besten gefällt.

Nun geht´s ans Nähen. Wir hatten ja schon einige zusätzliche weiße Streifen zugeschnitten, insgesamt waren das 36 Stücke mit 27 cm (10,75 inch) Länge und 3,8 cm (1,5 inch) Breite und 10 ganze Streifen mit einer Breite von 3,8 cm (1,5 inch). Falls diese im Laufe des Nähens nicht reichen, schneidet euch einfach noch ein paar Streifen nach. Hier in der Abbildung könnt ihr sehen, wie ihr nun die einzelnen Blöcke zusammen setzen müsst. Ganz wichtig: Alles stecken bevor ihr es näht! Bei so langen Nähten macht das wirklich einen großen Unterschied, ohne das Stecken kriegt man es niemals genau hin.

Ihr geht Bahn für Bahn vor und fangt mit den 27 cm langen Streifen an. Diese setzt ihr jeweils rechts an einen Block. Einen zusätzlichen Streifen setzt ihr am ganz linken Block noch außen an. Es kann sein – je nachdem wie ihr eure Blöcke zugeschnitten habt – dass die Streifen etwas zu lang sind, dann müsst ihr sie einfach kürzen wenn sie drangenäht sind.

Sind eure Blöcke mit weißen Streifen ausgestattet, fangt ihr an die einzelnen Blöcke zusammen zu nähen. Das macht ihr, bis ihr eine ganze Reihe fertig habt. Nach der ersten Reihe macht ihr einfach mit der nächsten Reihe weiter bis alle fertig sind.

Bevor ihr nun die Reihen zu einem gesamten Top zusammen setzt, müsst ihr noch weiße Streifen zwischen die Reihen setzen. Bei mir war der Stoff nicht breit genug und ein Streifen hat nicht für die ganze Länge einer Reihe gereicht. Also habe ich einfach 2 Streifen zusammen gesetzt und dann nach dem Nähen der ersten Naht den Streifen gekürzt. Sind die weißen Streifen angebracht könnt ihr nun die Reihen alle zusammen nähen. Und Voilà! Fertig ist euer Quilt Top! Wollt ihr meins sehen?

Wenn ihr die kleinere Variante des Quilts macht, dass müsst ihr lediglich 4 Reihen à 4 Blöcken zusammen setzen. Das Vorgehen ist vom Prinzip her das Gleiche. Ich wünsche euch viel Spaß!

Lebenszeichen

9 Jan

Huhu! Ja, ich lebe noch. Das war eine ganz schön lange Blog-Pause! Ich glaube die bislang längste… dabei war das garnicht so geplant. Weihnachtensstress zusammen mit Arbeitsstress, ein paar extra Tage frei (was ja immer den Alltag ziemlich durcheinander schmeißt) und dazu bin ich zur Zeit leider etwas angeschlagen – das hat mich völlig aus dem Verkehr gezogen. Ich hoffe es wird in den nächsten Tagen und Wochen etwas besser, aber ich kann es leider nicht versprechen. Ich hoffe spätestens ab Ende April ist das berufliche Großprojekt durch und ich kann auch zuhause wieder etwas durchatmen. Bis dahin bitte ich um eure Geduld und euer Verständnis!

Den Quilt-Along werde ich natürlich aber weiterhin bloggen. Soll ich euch ein kleines Geheimnis verraten? Meiner ist sogar schon fertig und verschenkt! Toll ist er geworden, ich bin immer noch sehr, sehr begeistert von dem Muster.

So, und nun mache ich mich mal an den nächsten Beitrag zum Quilt-Along – der wird dann später gepostet!

Garden Fence Quilt-Along: Wir nähen jetzt die Blöcke!

12 Dez

Erstmal eine kurze Entschuldigung, weil es zur Zeit so ruhig hier ist. Leider wird das in den nächsten Wochen und Monaten auch so bleiben. Beruflich bin ich extrem eingespannt und stehen einige wichtige Termine an. Mehr erzähle ich euch wenn alles vorbei ist. Bis dahin komme ich leider nur sporadisch zum bloggen – ich hoffe ihr seht es mir nach. Nun aber zum Quilt-Along:

So viele Wochen und wir haben uns noch immer nicht an die Nähmaschine gesetzt! Das wird sich jetzt ändern – in der nächsten Zeit kommt ihr garnicht mehr von eurem Maschinchen fort. :)

Legen wird doch direkt mit dem ersten Block los. Nehmt euch einen eurer vorbereiteten Stapel und legt eure einzelnen Stücke schonmal so aus:

Hier kann man schon erahnen, wie der Block fertig aussehen wird! Als ersten Schritt nähen wir den ersten weißen Streifen an unser Quadrat in der Mitte. Dafür legen wir den Streifen auf eine Kante des Quadrats, möglichst genau! Ihr legt “rechts auf rechts”, das heißt die jeweiligen Oberseiten des Stoffs liegen aufeinander – rechts ist immer die “obere” oder “schöne” Seite des Stoffs.

Jetzt müsst ihr eure beiden Stofflagen zusammenpinnen, damit sie beim Nähen nicht verrutschen. Hier mal meine allgemeinen Erfahrungen zum feststecken: Bei meiner alten Maschine und meinem ersten Quilt habe ich besonders bei den ersten Schritten nicht gesteckt, sondern erst wenn es darum ging, größere Teile zusammen zu nähen. Dabei sind mir die Stofflagen beim Nähen oft verrutscht, besonders am Ende. Ich habe dann gemerkt, dass meine Blöcke teilweise wirklich arg schief geworden sind, weil sich die kleinen Ungenauigkeiten aufaddiert haben. Beim Plus-Quilt habe ich dann ALLES gesteckt und er ist sehr genau geworden! Mit der neuen Maschine bin ich wieder dazu übergegangen, die ersten Schritte (also wenn ich die ersten Stücke zusammen nähe) nicht stecke, sonders erst wenn es darum geht längere Reihen zusammen zu nähen. Und mit der neuen Maschine funktioniert das dank integriertem Oberfußtransport wunderbar! Mein Fazit ist also: Erstmal lieber einmal zu viel als einmal zu wenig zu stecken. Und dann müsst ihr einfach selbst ausprobieren, was für euch funktioniert.Wenn ihr steckt: Dann setzt eure Nadeln ca. 5 cm auseinander – bei kleineren Teilen natürlich auch enger.

Jetzt geht´s ans Nähen! Legt euren gepinnten Stoff an – im Bild seht ihr, dass ich einen 1/4 Inch Fuß benutzt habe. Hier kann ich den Stoff einfach rechts an der Kante anlegen und daran entlang führen und ich nähe so eine genaue Naht. Falls ihr keinen solchen Fuß habt, könnt ihr auch entweder mit der in der in der Maschine integrierten Metallplatte arbeiten (hier sind meist verschiedene Abstände markiert) oder ihr könnt euch auch mit einem Streifen Washi oder einem anderen Tape entsprechend den Abstand markieren.

Wenn ihr schonmal andere Sachen genäht habt dann wisst ihr, dass man oft erstmal ein Stück zurück näht und dann erst vorwärts – das heißt “Vernähen”. Am Ende der Naht macht man das auch. So sichert ihr eure Naht, damit sie nicht mehr aufribbelt. Beim Quilten mache ich das nicht, das ist mir zu aufwendig. Bisher habe ich acch noch nicht gelesen, dass das irgendwelche Quilter machen. Bislang hatte ich auch noch keine Probleme mit sich auftrennenden Nähten – die “Enden” verschwinden in den Nahtzugaben und so sind sie eigentlich ganz gut geschützt.

Nach dem ersten Streifen am Quadrat könnt ihr jetzt auf der anderen Seite den nächsten Streifen anbringen. Außerdem könnt ihr an den rosanen Streifen die kleinen weißen Streifen anbringen.

Ihr seht, auf euch kommen ganz schön viele kleine Nähte zu. Um Zeit und auch Garn zu sparen, könnt ihr einfach eine Kette machen – ihr fangt mit der ersten Naht an, an Ende zieht ihr euer Stück ein kleines bisschen nach hinten raus und legt direkt die nächsten Stoffstücke an. Am Schluss schneidet ihr einfach die Verbindungsfäden der Ketten durch und habt einen ganzen kleinen Stapel fertig.

So, jetzt geht´s rüber zum Bügeleisen. Ihr müsst eure Nahtzugaben auseinander bügeln. Hier spalten sich glaube ich die Meinungen – manche bügeln die Nähte auseinander, manche bügeln sie zu einer Seite rüber. Ich habe sie von Anfang an auseinander gebügelt und das funktioniert super für mich. So habe ich an Stoff”kreuzungen” weniger Lagen übereinander und ich finde es einfacher, längere gepatchte Streifen aneinander auszurichten.

Um die Nahtzugabe auseinander zu bügeln, drückt ihr die bein “Flügel” erst mit den Fingern auseinander. Dann könnt ihr einfach drüber bügeln.

Und so sieht das dann umgedreht aus!

Habt ihr also den ersten Schwung Stücke aneinander genäht, sieht euer Block so aus:

Schon nicht schlecht, oder? Jetzt sind die nächsten Streifen an das mittlere Quadrat an die Reihe und jeweils das zweite Stück an die äußeren Streifen. Hier könnt ihr auch wieder in einer Kette nähen.

Und jetzt könnt ihr noch schnell die anderen 2 weißen Streifen an das mittlere Quadrat nähen und dann ist das schon fertig.

Wenn ihr das gemacht habt, sieht euer Block schonmal so aus:

Jetzt könnt ihr eure ersten Außenstreifen annähen. Ab dieser Stelle würde ich euch definitiv empfehlen zu pinnen!

Und jetzt noch die letzten beiden Streifen:

So – hier stehen einige Teile ein bisschen raus, nicht? Das habe ich absichtlich so geplant, also wundert euch nicht! Ich habe euch für den Zuschnitt  teilweise ein paar Milimeter mehr angegeben an machen Stellen. So haben wir nun einen Block, der ein bisschen größer ist als das Muster verlangt. Gerade anfangs passiert es so schnell, dass man ein bisschen ungenau näht, daher haben wir so die Möglichkeit unseren Block nochmal zu begradigen.

Wir fangen dazu an einer Kante an und legen unser Lineal mit 6 cm Abstand zum inneren weißen Quadrat aus. Schneidet die erste Kante gerade zu. Nach dem ersten Schnitt drehen wir das Quadrat um 90 Grad, legen unser Lineal wieder 6 cm vom Innenquadrat an und außerdem an der Kante mit der bereits geschnittenen Seite an. Idealerweise sollte sich ein 90 Grad Winkel zur bereits begradigten Kante ergeben und gleichzeitig über die ganze Länge der zu schneidenden Kante 6 cm Abstand möglich sein. Bei mir war das nicht immer der Fall – da war´s also hier oder da doch ein bisschen schief. In dem Fall haben die 90 Grad auf jeden Fall Priorität!

Was außerdem noch wichtig ist: Alle eure Blöcke müssen zum Schluss die gleiche Größe haben. Wenn ihr also am Schluss merkt, ein paar eurer Blöcke sind größer als andere, dann müsst ihr sie nochmal alle zur gleichen Größe zuschneiden.

Tadaa! Ihr habt euren ersten Block fertig! Fühlt sich toll an oder? Dann los, gleich zum Nächsten! Insgesamt müsst ihr 30 Blöcke machen für den Großen Quilt und für die Baby-Quilt Version 16. Beim ersten Block dauert es noch etwas länger, aber mit ein bisschen Routine habe ich ca. 20-25 min für einen Block gebraucht. Wenn ihr also hier und da mal ein Stündchen übrig habt, könnt ihr Stück für Stück immer Paarweise eure Blöcke fertig stellen.

Und da Weihnachten vor der Tür steht und dieser Schritt natürlich ganz schön viel Zeit in Anspruch nimmt, werde ich erst in 4 Wochen den nächsten Schritt posten. Ihr habt also richtig viel Zeit. :)

Zum Schluss habe ich noch eine klitzekleine Bitte. Ich würde mich riesig freuen, wenn ich Fotos von euch sehen könnte! Gibt´s da draußen Mädels, die bis hierhin durchgehalten haben und mitmachen? Dann würde ich mich riesig über Fotos eurer Stoffauswahl, eurer ersten Blöcke und eurer Fortschritte freuen! Auch über Feedback – sind die Posts verständlich? Wünscht ihr euch noch irgendetwas dazu? Ich freue mich über jeden Kommentar!

Garden Fence Quilt-Along: Der Rollschneider glüht!

28 Nov

Heute fangen wir endlich so richtig an! Wir schneiden unsere Stoffstücke für unsere Quilt-Oberseite zu. Bevor ich das das erste Mal gemacht habe, hab´ ich gedacht, dass dieser Job bestimmt nicht einer meiner Liebsten sein wird. Überraschenderweise macht es mir aber wirklich Spaß! Keine Ahnung wieso, vielleicht weil die hübschen kleinen Häufchen wachsen und ich schonmal die Stoffe und Farben zusammenlegen kann und mir vorstelle wie der Quilt wird?

Wir beginnen mit den hübschen, bunten Stoffen. Ihr müsstet davon jetzt 10 Stück mit jeweils 1/2 Yard oder Meter haben. Ich gehe mit euch jetzt das Schneiden des ersten Stückes durch um euch den generellen Prozess zu erklären und gebe euch hinterher eine Liste, was als Summe aus den einzelnen Stoffe genschnitten werden muss. Ach ja, und noch ein Hinweis: Wir werden die Stücke teilweise etwas breiter zuschneiden als benötigt. So können wir zwischen den einzelnen Schritten beim Zusammensetzen der Blöcke ein bisschen mit unserem Rollschneider korrigieren. Diese Methode ist besonders für Anfänger gut geeignet!

Los geht´s mit bügeln – schön ordentlich! Das Zuschneiden sollte generell möglichst genau geschehen und wenn der Stoff verknittert ist schneidet man seine Teile schnell zu breit oder kurz.

Anschließend legt ihr den Stoff so zusammen, dass die Webkanten übereinander liegen. Also nicht die Kanten, an denen der Stoff vom Ballen geschnitten wurde, sondern die anderen!

Wir begradigen jetzt erstmal die Schnittkante. Das ist wichtig, besonders wenn ihr lange Streifen schneidet. Wenn die Kante nicht vernünftig begradigt ist, dann könnt ihr schnell schiefe Bahnen schneiden die an der Faltkante ein V bilden. Falls ihr das jetzt nicht versteht, macht nix. Wenn ihr loslegt kommt gleich bestimmt das “Ah! Das hat sie gemeint!”

Legt euren Stoff vor euch auf die Schneidematte. Für Rechtshänder, sollte die Schnittkante rechts von euch liegen, für Linkshänder (so wie bei mir!) links von euch.

Legt euer Lineal an der unteren Kante, dort wo der Stoff gefaltet ist, an. Ihr solltet möglichst nah an der Schnittkante sein und ihr müsst das unteren Ende des Lineals genau an die Kante legen. So schneidet ihr in einem 90° Winkel zur Faltkante.

Setzt euer Lineal an und schneidet über die Lineal-Länge. Haltet dabei das Lineal gut fest, es verrutscht schnell!

Euer Stoff ist wahrscheinlich höher als euer Lineal. Nach dem Schnitt lege ich den schmalen Streifen den ich schneide immer seitlich weg und schiebe dann das Lineal hoch. Ich richte es dann anhand des schon geschnittenen Stückes richtig aus und schneide das nächste Stück. Das wiederhole ich, bis ich bis nach oben geschnitten habe.

So. Jetzt ist euer Stoff begradigt. Nun müsst ihr euren Stoff vorsichtig umlegen, so dass die Schnittkante nun auf der anderen Seite ist. Für Rechtshänder ist die Schnittkante also jetzt links, für Linkshänder ist sie auf der rechten Seite.

Als nächstes schneiden wir uns unseren ersten Stoffstreifen zurecht. Generell gilt: Schneidet so genau wie möglich! Das macht das Patchworken einfacher! 100%ig genau kriege ich es auch nie hin, aber ich versuche es so gut wie möglich hinzukriegen. Legt das Lineal an der Schnittkante an. Es muss wieder mit der unteren Kante an der Faltkante genau anliegen.

Mit Hilfe der Bemaßungen auf dem Lineal richtet ihr es an der 11,5 cm aus (falls ihr mit einem Inch Lineal arbeitet sind es 4,5 x 4,5 inch!). Nun wieder bis nach oben durch schneiden.

Jetzt wird´s ein bisschen einfach und handlicher – lange/große Stücke sind immer schwierig zu schneiden finde ich. Die kleinen Stücke gehen dafür ganz schnell und einfach. Den Streifen den ihr euch gerade geschnitten habt legt ihr euch nun quer über eure Schneidematte. Das Ende, das die beiden Stoffenden hat, müsst ihr wieder begradigen, also richtet das Lineal an der oberen Kante aus und schneidet im 90° Winkel entland der Kante.

Nun legt ihr euer Lineal wieder bei 11,5 cm an und schneidet. Ihr habt nun eure ersten 2 Quadrate mit den Maßen 11,5 cm x 11,5 cm zugeschnitten.

Garnicht so schwierig, oder? Das müsst ihr jetzt nur noch für ca. 35.925.029 Stücke wiederholen. ;)

Hier also die Schnittanweisungen für die Quilt-Vorderseite.

Aus den 10 verschiedenen gemusterten Stoffen schneidet ihr jeweils:

- 1 Streifen in 11,5 cm (4,5 inch) Breite. Aus diesem Streifen schneidet ihr 3 Quadrate, die 11,5 x 11,5 cm (4,5×4,5 inch) messen. Das übrig gebliebene Stück legt ihr erstmal zur Seite.

- 2 Streifen in 7 cm (2,75 inch) Breite. Aus diesen Streifen schneidet ihr insgesamt 12 Stücke mit den Maßen 7 cm x 13,3 cm (2,75 x  5,25 inch) und 12 Stücke mit den Maßen 7 cm x 7,6 cm (2,75 x 3 inch). Wahrscheinlich werden die 2 Streifen nicht ausreichen, je nachdem wie breit euer Stoff ist. Wenn es nicht reicht, dann nehmt noch den übrig gebliebenen 11,5 cm (4,5 inch) breiten Streifen und schneidet ihn auf 7 cm (2,75 inch) Breite zurecht. Nun könnt ihr hieraus eure restlichen Stücke schneiden.

Aus dem weißen Stoff müsst ihr:

Viele, viele Streifen (fangt mal mit 20 Streifen an) mit einer Breite von 3,8 cm (1,5 inch) schneiden. Aus diesen Streifen schneidet ihr 60 Stücke mit einer Länge von 16,5 cm (6,5 inch), 60 Stücke mit einer Länge von 11,4 cm (4,5 inch) und 120 Stücke mit einer Länge von 7 cm (2,75 inch) zurecht. Diese Stücke braucht ihr für eure Blöcke. Falls die 20 Streifen nicht reichen (das kommt auf eure Stoffbahnbreite an), schneidet noch welche nach.

Außerdem müsst ihr weitere 18 Streifen mit einer Breite von 3,8 cm (1,5 inch) zuschneiden. Dauraus macht ihr 36 Stücke mit 27 cm (10,75 inch) Länge und 10 ganze Streifen legt ihr am Stück zur Seite.

Danach könnt ihr eure Stoffstücke schonmal vorsortieren. Insgesamt machen wir 30 Blöcke, also müsst ihr auch 30 Stoffhäufchen sortieren. Ich selbst habe versucht, nie den gleichen Block 2 mal zu haben – also die Stoffpaare immer zu wechseln. Pro Block braucht ihr

Stoff A: 1 Stück 11,5 x 11,5 cm (4,5 x 4,5 inch)

Stoff B: 4 Stücke: 7 cm x 13,3 cm (2,75 x  5,25 inch)

Stoff B: 4 Stücke: 7 cm x 7,6 cm (2,75 x 3 inch)

weißer Stoff:

2 Stücke: 3,8 cm x 16,5 cm (1,5 inch x 6,5 inch)

2 Stücke: 3,8 cm x 11,4 cm (1,5 inch x 4,5 inch)

4 Stücke: 3,8 cm x 7 cm (2,75 inch)

Die restlichen weißen Streifen könnt ihr erstmal zur Seite legen.

 Und hier jetzt noch eine kurze Zusammenfassung für diejenigen, die die kleinere Quiltversion machen:

Statt 30 Blöcke werdet ihr nur 16 machen. Das Zuschneiden der bunten Stoffe könnt ihr genauso machen wie beschrieben, wobei das dann quasi genug für 18 Blöcke ist. Es bleiben also ein paar Stückchen übrig zum Schluss. Von dem weißen Stoff macht ihr lediglich statt jeweils 60 Stück 32 Stück, und statt 120 Stück 64 Stück.

Außerdem braucht ihr nur 20 Stücke der 3,8 cm x 27 cm weißen Streifen und 5 Stück der 3,8 cm Streifen über die gesamte Stoffbreite.

Wenn ihr fertig seid, sieht das Ganze dann so aus:

Hübsch, oder? Eure Häufchen könnt ihr dann erstmal zur Seite legen. In 2 Wochen geht es weiter und wir fangen an unsere Blöcke zusammen zu setzen!

Workshop-Projekt Nr. 5: Eine Weihnachts-Wimpelkarte

24 Nov

So, jetzt haben wir´s fast geschafft. Hier ist das letzte Workshop-Projekt – eine Karte mit der noch recht neuen Wimpelstanze von Stampin Up. Das Designerpapier ist das Sonderpapier aus der Dezember-Aktion vom letzten Jahr und ist nur zu diesem Zeitpunkt erhältlich gewesen. Aber für meine lieben Mädels opfer ich das natürlich gerne. Ich finde toll, wie vielseitig diese Stanze verwendbar ist – ob für Weihnachts-, Geburtstags- oder Baby-Karten – man muss lediglich andere Farben wählen und schwupps, ist für jeden Anlass im Null-Komma-Nix eine Karte fertig.

Da fällt mir ein – ein Beitrag zum Workshop fehlt noch! Das Kuchen Rezept! Das folgt dann im Laufe der Woche.

Workshop-Projekt Nr. 4: Serene Snowflakes zum Aufstellen

22 Nov

Oder: “Mensch, Steffi, da kriegt man ja Knoten in den Fingern!”

Da haben sie mit mir geschimpft, die Mädels. Die Glöckchen an der Kordel, hinter das Saumband gefriemelt… das war ein bisschen kniffelig. Aber es haben ja alle geschafft. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, finde ich. Stellt ihr eure Weihnachtskarten auch immer hübsch aus, damit ihr euch im Vorbeigehen noch ein paar Wochen lang daran erfreuen könnt? Dieses Exemplar fällt dabei ein bisschen aus der Reihe und ist alleine wegen seiner “Form” ein kleiner Hingucker.

Seht ihr, dass die Schneeflocke ein bisschen schimmert? Da habe ich beim Ansichtsexemplar wieder den “Champagne Mist” (was für ein Name für ein Produkt übrigens!) verwendet. Leider mussten wir aus Zeitgründen diesen Teil auslassen. Trotzdem sind alle Karten wunderhübsch geworden!

Noch schnell bevor der Herbst vorbei wird: ein herbstlicher Türkranz

20 Nov

Den hab´ich ja ganz vergessen euch zu zeigen!

Bevor wir also mit den weihnachtlichen Workshopprojekten weiter machen, zeig ich euch heute noch schnell unseren Türkranz. Der ziert schon seit ein paar Wochen unsere Tür. Inspririert wurde ich durch die vielen wunderschönen Türkränze, die man bei Pinterest bewundern kann. Und als ich dann über diese Anleitungen gestolpert bin, musste ich mich unbedingt selbst mal daran versuchen. Den Kranz-Rohling habe ich für ca. 10 Euro bei “Das Depot” gefunden, den Filz hatte ich in meinem Fundus. Ich glaube es hat gerade mal eine halbe Stunde gedauert, bis er fertig war. Diese Blumen und die braunen Gebilde, die vielleicht ein bisschen an Tannenzapfen erinnern, sind wirklich ratzfatz zusammen gesetzt.

Und da jetzt schon fast Dezember ist, muss ich mir mal über einen Weihnachtskranz gedanken machen. Mmmh… Ich hüpf mal eben rüber zu Pinterest – bis bald!

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