Honycomb – oder: ein Lernquilt?

26 Apr

Der Schwede meiner Wahl hat immernoch nicht den Stoff für die Rückseite meines ‚On a Whim‘ Quilt nachgeliefert bekommen. Mmpf.

Immerhin konnte ich die Wartezeit sinnvoll nutzen und haben ein weiteres Quilttop fertig gestellt. Oder vielmehr zwei…

Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich mit großen Erwartungen an diesen Quilt rangegangen bin, aber schon nach ein paar Reihen eher enttäuscht von dem Zwischenergebnis war. Dabei ist das ein ziemlich arbeitsintensives Muster, das konzentriertes und genaues Arbeiten verlangt. Als das Top dann fertig war, ging es mir leider immer noch so – ich war nicht begeistert. Mir fehlt der Kontrast zwischen den einzelnen ‚Waben‘, ich hätte einen anderen Stoff als Hintergrund Farbe auswählen sollen. Dann habe ich aber beschlossen, das Ganze als Lernerfahrung zu sehen. Denn das ist es definitiv! Gerade weil es kein einfaches Muster ist habe ich jetzt schon viel gelernt und geübt. Und ich habe beschlossen auch hier mal ein Freihand-Quiltmuster auszuprobieren, dass ich schon eine Weile austesten wollte. Passt es zum Muster? Keine Ahnung, aber da ich nicht ‚verliebt‘ bin in das Ergebnis, mache ich mir einfach keinen Kopf darum.

Eine Rückseite hatte ich auch schon genäht – wieder nach dem Prinzip ‚hey, mach dir keinen Kopf, schnapp dir die Reste und nähe drauf los‘. Also habe ich mir die Anleitung zum ‚Scrappy Trip Around the World‘ geschnappt, was ich ebenfalls schon eine Weile mal ausprobieren wollte, habe die Maße adaptiert (um das meiste aus meinen Stoffresten rauszuholen) und habe losgelegt.

Das Ergebnis:

1. Scrappy Trip Around the World macht total viel Spass! Wenn euch der Look gefällt (schaut mal bei Pinterest nach, gebt einfach den Namen in die Suchfunktion ein und ihr kriegt tonnenweise tolle Quilts zu sehen) dann kann ich es euch sehr empfehlen! Besonders wenn ihr ein paar Stoff-Streifen-Reste oder Fat Quarter verbraten wollt.

2. Mir gefallen die beiden Seiten zusammen nicht. Das Ganze wird einfach ZU bunt. Das heißt also, ich habe 2 Quilt Tops fertig… Und auch wenn die Farben nicht gut ausbalanciert sind und es definitiv nicht meine Lieblingsquilt wird, finde ich das zweite Top garnicht schlecht!

3. Das heisst jetzt fehlen mir zwei weitere Rückseiten – aaaahhhhh!!!

4. Während des ganzen Prozesses und besonders beim Fotografieren der Tops ist mir aufgefallen, dass mir der Honeycomb immer besser gefällt… Geht man ein paar Schritte zurück, sortiert sich das Muster besser und das Gesamtbild gefällt mir sogar ganz gut.

Ich schätze es könnte doch ein Happy-Honeycomb-End geben…

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Eine Antwort to “Honycomb – oder: ein Lernquilt?”

  1. Dani 26. April 2013 um 10:05 #

    Der Honeycomb gefällt dir nicht! Er sieht einfach nur WOW aus!!

    Bin gerade am überlegen, was ich als nächstes mache – und der sieht so schön aus, da überlege ich mir ob Honeycomb was für mich ist…aber vielleicht noch ne Nummer zu schwierig für mich, ich glaub ich bleib fürs erste mal bei Vierecken…

    Liebe Grüße aus Bayern,
    Dani

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